Seit Dienstag (25.05.2021) wird wieder praktische Ausbildung in der Ortsfeuerwehr Gamsen betrieben.

Es geht los in vier kleinen Gruppen, verteilt auf unterschiedliche Uhrzeiten am Dienstag und am Donnerstag.

In einem Zeitfenster vor dem Dienst führen alle Teilnehmer einen Corona-Schnelltest (Selbsttest) durch (auch Genesene und vollständig Geimpfte). Das ist Bestandteil eines Testkonzepts der Stadtfeuerwehr Gifhorn. Offiziell bestätigte Negativtests werden anerkannt. Weiterhin tragen die Einsatzkräfte FFP2-Masken.

Alle Gruppen sind trotz der Auflagen stark gefüllt. Man sieht also, dass der Zuspruch da ist und nach über einem halben Jahr ohne praktische Ausbildung die Notwendigkeit besteht.

Update: Eine Wocher später wurden die Dienstags- und Donnerstagsgruppen jeweils zusammengefasst, inzwischen auch ohne Schnelltests.

Der reguläre Online-Ausbildungsdienst ist inzwischen schon fast Normalität in dieser Pandemie.

20210909 online liveEine Besonderheit stellte der Dienstabend des 9. März 2021 dar. In der letzten Woche wurde das Thema "Fahrzeugkunde" behandelt. Zwischendurch kamen immer wieder besondere "Highlights" ins Spiel, z.B. ein Feuerwehr-Quiz. Basierend auf der Fahrzeugkunde wurde das Thema "Gerätekunde" gewählt. Dabei wurde live aus dem Feuerwehrhaus gesendet. Die beiden Ausbilder stellten verschiedene wasserführende Armaturen vor und erläuterten die Besonderheiten. Es konnten Zwischenfragen gestellt werden.

Technisch wurde mit Tablet und Notebook gearbeitet. Mit dem Tablet wurde gefilmt und am Notebook konnte das eigene Kamerabild sowie der Teilnehmerkreis beobachtet werden. Eine Ausbildung vor Ort darf leider aktuell nicht stattfinden. Beide Ausbilder setzten allerdings die vorgegebenen Hygienevorgaben um (Mund-Nasen-Schutz im Feuerwehrhaus, Reinigen der Kontaktflächen).

Die Pandemie zwingt Feuerwehren zu neuen Methoden.

20210111 online ausbDer Ausbildungsdienst hat im Jahr 2020 in allen Feuerwehren leider sehr gelitten. Neben einigen theoretischen Ausbildungsthemen findet die meiste Ausbildung an Fahrzeugen und Geräten statt. In der Zeit von Juni bis Oktober 2020 konnte wieder aktiv ausgebildet werden, auch wenn das nur in kleinen und motivierten Gruppen möglich war. Dadurch war die Online-Ausbildung keine notwendige Option. Persönliche Treffen dürfen aktuell wieder nicht stattfinden. Einsätze sind natürlich davon ausgenommen. Dabei wird aber auf strenge Hygienemaßnahmen und minimaler Personaleinsatz geachtet. Viele Feuerwehren sind den Weg gegangen, ihre Theorieausbildung online stattfinden zu lassen.

In der Ortsfeuerwehr Gamsen wurde im November 2020 damit begonnen, Abstimmgespräche online stattfinden zu lassen. Das waren Kommandositzungen, Abstimmgespräche zu den Vorgehensweisen und Besprechungen der Führungskräfte sowie Ausbilder. Da die Corona-Pandemie auch das Leben in der Feuerwehr von länger beschäftigen wird, werden seit Dezember 2020 Online-Ausbildungsdienste durchgeführt. Die ersten Dienste mit über 40 Teilnehmern wurden bereits erfolgreich absolviert. Größere Personenkreise erfordern ein hohes Maß an Organisation des Moderators und Disziplin der Teilnehmer. Das ist hier aber ohne Probleme möglich.

Not macht erfinderisch:

20210216 online dienstSeit Anfang Dezember 2020 ist die Ortsfeuerwehr Gamsen online unterwegs, was die Ausbildung betrifft. Es ist zwar kein Ersatz für die praktische Ausbildung, aber eine sehr gute Notlösung. Mit wöchentlichen 40 Teilnehmern funktioniert diese Lösung recht gut.

Der letzte Dienst am 16. Februar 2021 befasste sich mit dem Thema „Absichern von Einsatzstellen“.Das Interessante ist weiterhin, dass immer neue Ideen entstehen, welche Themen online möglich sind. Selbst während dieser Zeit konnten wir neue aktive Mitglieder gewinnen, die ihren Einstieg auf diese Weise wahrnehmen.

Die Feuerwehr übt wieder! Wie bereits angekündigt, darf die Feuerwehr wieder den Dienstbetrieb aufnehmen.

20200608 dienstbetriebDer erste Dienst fand am Abend des 8. Juni 2020 statt. Nach einer Einweisung in die Hygienebestimmungen ging es los. Als erstes Thema für den Wiedereinstieg stand die Feuerwehrdienstvorschrift 3 (Einheiten im Löscheinsatz) mit dem Schwerpunkt "Wasserentnahmestellen" auf dem Programm. Man konnte gleich feststellen, dass alle Handgriffe noch saßen und die Geräte weiterhin arbeitsfähig waren.

Neben dem Einsatzbetrieb kümmerte sich der Gerätewart gemeinsam mit seinem Stellvertreter um die Einsatzbereitschaft von Fahrzeugen und Geräten. Hier gab es demnach auch keine Ausfälle zu befürchten.

Neu und bislang nur aus dem Einsatzgeschehen bekannt: Alle Teilnehmer tragen einen Mund-Nasen-Schutz, wenn der Mindestabstand von 1,5m nicht eingehalten werden kann. Das gilt natürlich auch bei der Benutzung der Fahrzeuge. Obwohl die Fahrzeuge nicht voll besetzt unterwegs sind, können die Abstände nicht eingehalten werden. Alle genutzten Fahrzeuge werden nach der Benutzung an allen Kontaktflächen gereinigt (Griffstangen, Lenkrad, Türgriffe, usw.).