Es war Montag, der 13. Dezember 2010. Gegen 18.00 Uhr wurde für die Ortsfeuerwehren Gamsen und Kästorf Alarm ausgelöst. Einsatzstichwort war 'Gebäudebrand' bei der Firma D&H in Gamsen.

20101213_uebung_dhTrotz der winterlichen Wetterlage fand diese Übung statt. Mit ausreichender Vorsicht gingen die Kameraden beider Ortsfeuerwehren vor, so dass niemand zu Schaden kam.

Bei der Firma D&H handelt es sich um einen holzverarbeitenden Betrieb. Hier ist also im Ernstfall mit einer schnelleren Brandausbreitung zu rechnen. Einsatzleiter Matthias Kretschmar (stellv. OrtsBM) setzte zunächst die Gamsener Kräfte ein, um den Brandherd zu lokalisieren und gleichermaßen im verrauchten Bereich eine Personensuche aufzunehmen. Weiterhin wurde die Brandstelle sofort abgeriegelt, um die Ausbreitung zu verhindern.

Die kurz darauf nachrückenden Kameraden der Ortsfeuerwehr Kästorf wurden beauftragt, die Suche nach einer weiteren Person im Garagenbereich aufzunehmen. Dunkelheit, Rauch und Schnee erschwerten die Arbeit.

In der Nacht vom 18. zum 19. September 2010 ist ein Kiosk im Bereich des Erholungsgebietes Erikasee (Gemarkung Gamsen) den Flammen zum Opfer gefallen.

20100919_kioskerikaseeBereits um 23:55 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Wilsche und Neubokel alarmiert. Die Kameraden waren schnell vor Ort, leiteten den Ersteinsatz ein und verhinderten weitere Brandausbreitung.

Um 0:09 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Gamsen nachalarmiert, die dann einsatztechnisch mit Unterstützungsmaßnahmen dienen konnte und aufgrund der örtlichen Gegebenheit entsprechend die Einsatzleitung übernahm.

Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand das Gebäude bereits in Vollbrand, dass das vollständige Ausbrennen nicht mehr verhindert werden konnte.

Um 13:20 Uhr des 18. Mai 2010 wurden die Ortsfeuerwehren zu einem Wohnhausbrand auf einen Campingplatz in der Gamsener Gemarkung alarmiert.

20100518_holzhuetteDas Feuer verursachte Schaden im Dachbereich der Holzhütte, unterhalb der Dachpappe. Die eintreffenden Kameraden der Ortsfeuerwehr Wilsche nahmen das erste Rohr zur Brandbekämpfung vor. Kurz darauf trafen die Kräfte der Ortsfeuerwehr Gamsen ein, die dann sofort mit weiteren Maßnahmen unter Atemschutz unterstützten.

Unter Führung von Einsatzleiter Uwe Reuß (OrtsBM Gamsen) konnte das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht werden. Insgesamt waren sieben Fahrzeuge mit ca. 25 Einsatzkräften am Ort. Die  Zusammenarbeit der Ortsfeuerwehren war vorbildlich.

Kräfte:

Am 29. Juni 2010 um 17:15 Uhr wurde der erste Alarm für die Ortsfeuerwehr Gifhorn ausgelöst.

20100629_stadtfwuebungEs handelte sich um eine Feuermeldung bei der Firma Continental-Teves in Gifhorn. Hier war bereits die Werkfeuerwehr alarmiert, die die ersten Maßnahmen einleitete. Durch einen Gabelstabler-Unfall wurde in der Nähe des Gefahrstofflagers ein Feuer entfacht. Ein Mitarbeiter wurde in der verqualmten Halle vermisst.
Das Dach der Halle war durchgebrannt und benachbarte Flächen mussten geschützt werden. Die Kräfte der Ortsfeuerwehr Gifhorn reichten nicht mehr aus und die Ortsfeuerwehren Gamsen und Kästorf wurden nachalarmiert, kurz darauf die Kräfte aus Wilsche und Neubokel.
Im Werksgelände wurde die vermisste Person gerettet. Währenddessen wurde ein Atemschutzunfall simuliert. Der verunglückte Trupp musste durch den Sicherheitstrupp gerettet werden.
Im Außenbereich wurde durch die Ortsfeuerwehren Gamsen und Kästorf eine Riegelstellung aufgebaut, um hier die Brandausbreitung auf die Wald- und Wiesenflächen zu verhindern. Als Wasserentnahmestelle wurde ein Bohrbrunnen genutzt. Die Wasserförderung über 1.000 Liter/Minute wurde durch die Löschgruppenfahrzeuge aus Gamsen (21-21) und Kästorf (21-22) durchgeführt.
Die Einsatzleitung erfolgte beim städtischen Einsatzleitwagen (11-60) und wurde vom stellvertretenden Stadtbrandmeister Uwe Reuß übernommen.

Großschadenslagen erfordern oft ein großes Aufgebot an Hilfskräften. Am 15. und 16.05.2010 übten beide Kreisfeuerwehrbereitschaften des Landkreises Gifhorn in Bad Sachsa im Harz. Die Übung trug den Namen 'Langer Atem'.

20100515_kfb_titelUm 7:30 Uhr traf sich die Kreisfeuerwehrbereitschaft Gifhorn Süd auf dem Gelände der Feuerwehr-Technischen Zentrale in Gifhorn. Die Bereitschaft gliedert sich in verschiedene Fachzüge, die aus Fahrzeugen unterschiedlicher Ortsfeuerwehren zusammengestellt sind.
Mit dabei waren folgende Fachzüge:

Fachzug Wasserförderung, Fachzug Wassertransport, Fachzug Technische Hilfeleistung, Fachzug Personalreserve, Fachzug Logistik

Der Fachzug Gefahrgut war nicht dabei. Die Bereitschaft Nord traf sich an einem anderen Sammelplatz mit den Fachzügen Wasserförderung Brome, Wasserförderung Hankensbüttel, Wassertransport Sassenburg und Technische Hilfe Wittingen.
Weiterhin nahmen die Kameraden der Fachgruppe Information und Kommunikation (kurz: IUK) an der Übung teil.