Es war Sonntagabend, der 2. Oktober 2011. Ein Anwohner entdeckte eine Rauchentwicklung unter einem Vordach eines örtlichen Sägewerkes bzw. Holz verarbeitenden Betriebes und rief die Feuerwehr.

aktuell_allgemein_newsAls erstes traf das TLF 16/25 mit einer Staffel (6 Personen) an der Einsatzstelle ein, gefolgt vom MTF, das stets als Führungsfahrzeug fungiert. Mehrere Holzstapel unter einem Vordach brannten (Entstehungsbrand). Der Gruppenführer des TLF ließ sofort ein Strahlrohr vornehmen, um weitere Brandausbreitung, speziell auf den Gebäudebereich, zu verhindern. Einsatzleiter Torsten Günther veranlasste, dass das nachrückende LF 10/6 vorsichtshalber die ständige Wasserversorgung sicherstellte. Der GW-L sicherte die Einsatzstelle und unterstützte personell. Das Brandgut wurde durch hinzugerufene Mitarbeiter mittels Gabelstapler vom Gebäude entfernt.

Im Anschluss an die Löscharbeiten wurde der gesamte Werkstattbereich mit den Drucklüftern entraucht. Aufgrund der Größe der Halle musste die Be- und Entlüftung sorgfältig geplant werden. Die Polizei nahm noch sofort die Ermittlungen auf.

Aufgrund des erheblichen Gefahrenpotentials wurde Vollalarm einschließlich Sirene ausgelöst. Das ist im Regelfall nach 18:00 Uhr nicht mehr der Fall. Zusätzlich wurden automatisch die Kameraden der Ortsfeuerwehr Kästorf mitalarmiert. Sie kamen allerdings nicht mehr zum Einsatz, da das Feuer bereits unter Kontrolle war.

Samstagabend, der 16. Juli 2011: Ein Anwohner meldete ein Feuer in einem Wohnnebengebäude.

20110716_hwraum_titelBei Eintreffen der Kräfte der Ortsfeuerwehr Gamsen war Rauchentwicklung aus einem Hauswirtschaftsraum sowie aus dem Dachbereich zu erkennen. Auf einem Herd war Material in Brand geraten. Einsatzleiter Torsten Günther ließ das TLF 16/25 den Erstangriff durchführen, um hier eine eventuelle Brandausbreitung zu verhindern. Die Kameraden vom LF 10/6 stellten den dritten Atemschutztrupp als Reserve und standen für rückwärtige Aufgaben zur Verfügung. Der Brand konnte mit wenig Wassereinsatz schnell gelöscht werden konnte. Das Brandgut wurde aus dem Gebäude entfernt. Im Anschluss wurde der Raum mittels Drucklüfter entraucht und Dachbereich sowie angrenzende Gebäudeteile kontrolliert.

Die Feuerwehr Gamsen war mit zwei Staffeln (jeweils 6 Einsatzkräfte) sowie einem Führungstrupp (Einsatzleiter/ZF und Führungsassistent) im Einsatz (1/2/11/14).

In den Morgenstunden des 11. März 2011 wurden die Kameraden der Ortsfeuerwehr Gifhorn zu einem Einsatz zum Fleischwaren-Hersteller Gmyrek alarmiert. Hier stellte sich heraus, dass dort Ammoniak aus einer defekte Kühlanlage austrat.

20110311_ammoniak_gifhornDie Mitarbeiter hatten bereits das Gebäude geräumt. Aufgrund der gesundheitsgefährdenden Gase konnten die Einsatzkräfte nur unter Atemschutz vorgehen. Hier kam u.a. der Gerätewaren Gefahrgut zum Einsatz. Später wurde die Ortsfeuerwehr Gamsen nachalarmiert, um Reservekräfte für den Atemschutzeinsatz bereit zu stellen.

Das Leck an der defekten Lüftungsanlage konnte verschlossen werden. Die Fertigungshallen wurden belüftet. Dabei kamen mehrere Belüftungsgeräte zum Einsatz, u.a. ein Gerät aus Gamsen. Die ausgerüsteten Atemschutzgeräteträger aus Gamsen kamen nicht mehr zum Einsatz.

 

Dienstag, der 21.06.2011, 17:26 Uhr. Einsatz-Stichwort für die Ortsfeuerwehr Gamsen ist: 'Alarm kommunaler Löschwasserförderzug'. Das bedeutet für unsere Einsatzkräfte, dass LF 10/6 und GW-L besetzt werden müssen, um gemeinsam mit dem LF 16 TS und dem SW 1000 der Ortsfeuerwehr Gifhorn den Zug zu vervollständigen.

20110621_stadtfwDer Löschwasserförderzug ist neben dem Wassertransportzug ein kommunaler Zug der Stadt Gifhorn. Diese Züge werden bei größeren Schadenlagen innerhalb des Landkreises Gifhorn angefordert. Als Führungsfahrzeug des Wasserförderzuges fungierte das Mannschaftstransportfahrzeug der Ortsfeuerwehr Gamsen.

Als Einsatzort wurde ein Waldbrand im Bereich Müden angenommen. Beide kommunalen Züge fuhren dazu einen Bereitstellungsraum in Ettenbüttel an. Parallel wurde ein Waldbrand in Wilsche gemeldet. Alle weiteren Einheiten der Stadt Gifhorn wurden alarmiert (Vollalarm Stadt) und nach Wilsche geordert, unter anderem unser Tanklöschfahrzeug, welches bis dahin noch im Feuerwehrhaus verblieb. Während ein Teil der nachrückenden Einheiten die Brandbekämpfung vornahm, wurde ein Löschzug als Reserve abgestellt, um den Brandschutz in der Stadt Gifhorn zu gewährleisten.
Da in Müden kein weiterer Einsatz erfolgen musste, wurden beide Fachzüge ebenfalls nach Wilsche gerufen.

Es war Montag, der 13. Dezember 2010. Gegen 18.00 Uhr wurde für die Ortsfeuerwehren Gamsen und Kästorf Alarm ausgelöst. Einsatzstichwort war 'Gebäudebrand' bei der Firma D&H in Gamsen.

20101213_uebung_dhTrotz der winterlichen Wetterlage fand diese Übung statt. Mit ausreichender Vorsicht gingen die Kameraden beider Ortsfeuerwehren vor, so dass niemand zu Schaden kam.

Bei der Firma D&H handelt es sich um einen holzverarbeitenden Betrieb. Hier ist also im Ernstfall mit einer schnelleren Brandausbreitung zu rechnen. Einsatzleiter Matthias Kretschmar (stellv. OrtsBM) setzte zunächst die Gamsener Kräfte ein, um den Brandherd zu lokalisieren und gleichermaßen im verrauchten Bereich eine Personensuche aufzunehmen. Weiterhin wurde die Brandstelle sofort abgeriegelt, um die Ausbreitung zu verhindern.

Die kurz darauf nachrückenden Kameraden der Ortsfeuerwehr Kästorf wurden beauftragt, die Suche nach einer weiteren Person im Garagenbereich aufzunehmen. Dunkelheit, Rauch und Schnee erschwerten die Arbeit.