In der Nacht vom 27. zum 28.07.2012 kam es zu einem Feuer in der Wilhelm-Busch-Grundschule in Gamsen.

20120727 blitzschuleWährend eines Unwetters konnte ein Defekt an der dortigen Sirene festgestellt werden. Sie erklang im Dauerton. Dabei wurde festgestellt, dass es im Dachbereich des neuen Schulgebäudes zu einem Feuer gekommen ist.

Da bereits vor der Alarmierung Feuerwehrkameraden am Ort waren,  konnte gleich eine umfassende Erkundung durchgeführt werden. Bei der Alarmierung wurde gleich die Drehleiter der Ortsfeuerwehr Gifhorn mitarlarmiert. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte unter Leitung des Ortsbrandmeisters Uwe Reuß wurde gleich eine Steckleiter in Stellung gebracht und das Dach geöffnet. Hier konnten verschiedene Brandnester gelöscht werden. Einige Sparren wurden durch das Feuer beschädigt. Die Zwischendecke musste geöffnet werden, um an weitere Brandnester zu gelangen.

Im Einsatz waren drei Trupps unter Atemschutz. Auch das Gebäude bei der ersten Begehung vorsorglich mit Atemschutz begangen.

Eingesetzte Kräfte:

Am Nachmittag des 25.05.2012 wurde die Ortsfeuerwehr Gamsen aufgrund einer Rauchentwicklung in der Salzheilgrotte alarmiert.

20120525 salzgrotteBei Eintreffen des ersten Löschfahrzeugs am Einsatzort wurden die Einsatzkräfte durch den Hauseigentümer empfangen und über die Lage informiert. Aus dem Bereich der Salzheilgrotte drang Rauch. Der Angriffstrupp, ausgerüstet mit Atemschutzgeräten und Wasser am Strahlrohr, öffnete die Tür. In den verrauchten Räumlichkeiten wurde ein aufgewickelter Lichterschlauch gefunden, der Hitze entwickelt und damit Kunststoffdämpfe verursacht hatte. Das "verschmorrte" Leuchtmittel wurde heraus gebracht und das Gebäude mittels Drucklüfter belüftet.

Einsatzkräfte vor Ort:
Ortsfeuerwehr Gamsen (TLF 16/25, MTF, LF 10/6) mit ca. 14 Kameraden, Polizei Gifhorn (1 Fahrzeug) mit 2 Beamten

Mittwoch, 26.10.2011: Als um 17.25 Uhr die Sirenen in den Orten Kästorf und Gamsen ertönten, wusste noch keiner der Einsatzkräfte, um welche Art Einsatz es sich handeln würde. Stichwort war ein vermuteter Zimmerbrand in einem Gebäude der Diakonischen Heime.

20111026_alarmuebung_diakonieAls erstes trafen das LF 8 und das TLF 16/24Tr der Ortsfeuerwehr Kästorf an der Einsatzstelle ein. Es wurde ein verrauchtes Gebäude aufgefunden. Nach Auskunft des Betreibers sollte sich ein Hausmeister darin befinden, der einen Löschversuch unternehmen wollte.
Zeitnah trafen MTF (Zugführer und Führungsassistent) und TLF 16/25 (Staffel) der Ortsfeuerwehr Gamsen ein. Nach kurzer Absprache zwischen Einsatzleiter und dem Zugführer aus Gamsen wurde vom TLF 16/25 ein Sicherheitstrupp für den Atemschutzeinsatz der ersten Löschgruppe abgestellt. Später wurde durch einen zweiten Eingang die Personensuche aufgenommen. Hier gingen Einsatzkräfte des Gamsener LF 10/6 vor.
Im Laufe des Einsatzes, nachdem die Person gefunden wurde, kam es zu einer Rauchgasdurchzündung und ein Vollbrand des Gebäudes wurde durch die Übungsleitung angegeben. Alle Atemschutzgeräteträger mussten das Gebäude schlagartig verlassen und die Taktik auf einen Außenangriff verlagern.

Trotz geringer Personalstärke konnte wieder eine gute Zusammenarbeit beider Ortsfeuerwehren durch gegenseitige Ergänzung bewiesen werden.

Einsatzkräfte:

  • Ortsfeuerwehr Kästorf (LF 8 TW, TLF 16/24 Tr, MTF)
  • Ortsfeuerwehr Gamsen (MTF, TLF 16/25, LF 10/6)

Am Abend des 12. Dezember 2011 wurden die Ortsfeuerwehren Kästorf und Gamsen zu einem Schuppenbrand nach Kästorf alarmiert.

aktuell allgemein newsBei Eintreffen der ersten Fahrzeuge waren meterhohe Flammen zu erkennen. Der Erstangriff wurde vom Löschgruppenfahrzeug (LF 8) der Ortsfeuerwehr Kästorf in Verbindung mit dem Tanklöschfahrzeug vorgenommen.

Der Holzschuppen, in dem Brennholz gelagert war, steht mitten im Wohngebiet. Die Besatzung des Gamsener Tanklöschfahrzeugs (TLF 16/25) übernahm die Abschirmung angrenzender Wohngebäude, während die Kameraden vom Löschgruppenfahrzeug (LF 10/6) die Löscharbeiten unterstützten. Dabei kam auch umluftunabhängiger Atemschutz zum Einsatz.

Im Rahmen des Einsatzes musste das brennbare Material aus dem Schuppen entfernt und auf einer benachbarten Wiese abgelöscht werden. Nur so konnten alle Brandnester gefunden und gelöscht werden.

Einsatzkräfte:

  • Ortsfeuerwehr Kästorf (LF 8 TW, TLF 16/24 Tr, MTF)
  • Ortsfeuerwehr Gamsen (MTF, TLF 16/25, LF 10/6, GW-L)
  • Polizei

Es war Sonntagabend, der 2. Oktober 2011. Ein Anwohner entdeckte eine Rauchentwicklung unter einem Vordach eines örtlichen Sägewerkes bzw. Holz verarbeitenden Betriebes und rief die Feuerwehr.

aktuell_allgemein_newsAls erstes traf das TLF 16/25 mit einer Staffel (6 Personen) an der Einsatzstelle ein, gefolgt vom MTF, das stets als Führungsfahrzeug fungiert. Mehrere Holzstapel unter einem Vordach brannten (Entstehungsbrand). Der Gruppenführer des TLF ließ sofort ein Strahlrohr vornehmen, um weitere Brandausbreitung, speziell auf den Gebäudebereich, zu verhindern. Einsatzleiter Torsten Günther veranlasste, dass das nachrückende LF 10/6 vorsichtshalber die ständige Wasserversorgung sicherstellte. Der GW-L sicherte die Einsatzstelle und unterstützte personell. Das Brandgut wurde durch hinzugerufene Mitarbeiter mittels Gabelstapler vom Gebäude entfernt.

Im Anschluss an die Löscharbeiten wurde der gesamte Werkstattbereich mit den Drucklüftern entraucht. Aufgrund der Größe der Halle musste die Be- und Entlüftung sorgfältig geplant werden. Die Polizei nahm noch sofort die Ermittlungen auf.

Aufgrund des erheblichen Gefahrenpotentials wurde Vollalarm einschließlich Sirene ausgelöst. Das ist im Regelfall nach 18:00 Uhr nicht mehr der Fall. Zusätzlich wurden automatisch die Kameraden der Ortsfeuerwehr Kästorf mitalarmiert. Sie kamen allerdings nicht mehr zum Einsatz, da das Feuer bereits unter Kontrolle war.