Am Abend des 12. Dezember 2011 wurden die Ortsfeuerwehren Kästorf und Gamsen zu einem Schuppenbrand nach Kästorf alarmiert.

aktuell allgemein newsBei Eintreffen der ersten Fahrzeuge waren meterhohe Flammen zu erkennen. Der Erstangriff wurde vom Löschgruppenfahrzeug (LF 8) der Ortsfeuerwehr Kästorf in Verbindung mit dem Tanklöschfahrzeug vorgenommen.

Der Holzschuppen, in dem Brennholz gelagert war, steht mitten im Wohngebiet. Die Besatzung des Gamsener Tanklöschfahrzeugs (TLF 16/25) übernahm die Abschirmung angrenzender Wohngebäude, während die Kameraden vom Löschgruppenfahrzeug (LF 10/6) die Löscharbeiten unterstützten. Dabei kam auch umluftunabhängiger Atemschutz zum Einsatz.

Im Rahmen des Einsatzes musste das brennbare Material aus dem Schuppen entfernt und auf einer benachbarten Wiese abgelöscht werden. Nur so konnten alle Brandnester gefunden und gelöscht werden.

Einsatzkräfte:

  • Ortsfeuerwehr Kästorf (LF 8 TW, TLF 16/24 Tr, MTF)
  • Ortsfeuerwehr Gamsen (MTF, TLF 16/25, LF 10/6, GW-L)
  • Polizei

Mittwoch, 26.10.2011: Als um 17.25 Uhr die Sirenen in den Orten Kästorf und Gamsen ertönten, wusste noch keiner der Einsatzkräfte, um welche Art Einsatz es sich handeln würde. Stichwort war ein vermuteter Zimmerbrand in einem Gebäude der Diakonischen Heime.

20111026_alarmuebung_diakonieAls erstes trafen das LF 8 und das TLF 16/24Tr der Ortsfeuerwehr Kästorf an der Einsatzstelle ein. Es wurde ein verrauchtes Gebäude aufgefunden. Nach Auskunft des Betreibers sollte sich ein Hausmeister darin befinden, der einen Löschversuch unternehmen wollte.
Zeitnah trafen MTF (Zugführer und Führungsassistent) und TLF 16/25 (Staffel) der Ortsfeuerwehr Gamsen ein. Nach kurzer Absprache zwischen Einsatzleiter und dem Zugführer aus Gamsen wurde vom TLF 16/25 ein Sicherheitstrupp für den Atemschutzeinsatz der ersten Löschgruppe abgestellt. Später wurde durch einen zweiten Eingang die Personensuche aufgenommen. Hier gingen Einsatzkräfte des Gamsener LF 10/6 vor.
Im Laufe des Einsatzes, nachdem die Person gefunden wurde, kam es zu einer Rauchgasdurchzündung und ein Vollbrand des Gebäudes wurde durch die Übungsleitung angegeben. Alle Atemschutzgeräteträger mussten das Gebäude schlagartig verlassen und die Taktik auf einen Außenangriff verlagern.

Trotz geringer Personalstärke konnte wieder eine gute Zusammenarbeit beider Ortsfeuerwehren durch gegenseitige Ergänzung bewiesen werden.

Einsatzkräfte:

  • Ortsfeuerwehr Kästorf (LF 8 TW, TLF 16/24 Tr, MTF)
  • Ortsfeuerwehr Gamsen (MTF, TLF 16/25, LF 10/6)

Samstagabend, der 16. Juli 2011: Ein Anwohner meldete ein Feuer in einem Wohnnebengebäude.

20110716_hwraum_titelBei Eintreffen der Kräfte der Ortsfeuerwehr Gamsen war Rauchentwicklung aus einem Hauswirtschaftsraum sowie aus dem Dachbereich zu erkennen. Auf einem Herd war Material in Brand geraten. Einsatzleiter Torsten Günther ließ das TLF 16/25 den Erstangriff durchführen, um hier eine eventuelle Brandausbreitung zu verhindern. Die Kameraden vom LF 10/6 stellten den dritten Atemschutztrupp als Reserve und standen für rückwärtige Aufgaben zur Verfügung. Der Brand konnte mit wenig Wassereinsatz schnell gelöscht werden konnte. Das Brandgut wurde aus dem Gebäude entfernt. Im Anschluss wurde der Raum mittels Drucklüfter entraucht und Dachbereich sowie angrenzende Gebäudeteile kontrolliert.

Die Feuerwehr Gamsen war mit zwei Staffeln (jeweils 6 Einsatzkräfte) sowie einem Führungstrupp (Einsatzleiter/ZF und Führungsassistent) im Einsatz (1/2/11/14).

Es war Sonntagabend, der 2. Oktober 2011. Ein Anwohner entdeckte eine Rauchentwicklung unter einem Vordach eines örtlichen Sägewerkes bzw. Holz verarbeitenden Betriebes und rief die Feuerwehr.

aktuell_allgemein_newsAls erstes traf das TLF 16/25 mit einer Staffel (6 Personen) an der Einsatzstelle ein, gefolgt vom MTF, das stets als Führungsfahrzeug fungiert. Mehrere Holzstapel unter einem Vordach brannten (Entstehungsbrand). Der Gruppenführer des TLF ließ sofort ein Strahlrohr vornehmen, um weitere Brandausbreitung, speziell auf den Gebäudebereich, zu verhindern. Einsatzleiter Torsten Günther veranlasste, dass das nachrückende LF 10/6 vorsichtshalber die ständige Wasserversorgung sicherstellte. Der GW-L sicherte die Einsatzstelle und unterstützte personell. Das Brandgut wurde durch hinzugerufene Mitarbeiter mittels Gabelstapler vom Gebäude entfernt.

Im Anschluss an die Löscharbeiten wurde der gesamte Werkstattbereich mit den Drucklüftern entraucht. Aufgrund der Größe der Halle musste die Be- und Entlüftung sorgfältig geplant werden. Die Polizei nahm noch sofort die Ermittlungen auf.

Aufgrund des erheblichen Gefahrenpotentials wurde Vollalarm einschließlich Sirene ausgelöst. Das ist im Regelfall nach 18:00 Uhr nicht mehr der Fall. Zusätzlich wurden automatisch die Kameraden der Ortsfeuerwehr Kästorf mitalarmiert. Sie kamen allerdings nicht mehr zum Einsatz, da das Feuer bereits unter Kontrolle war.

Dienstag, der 21.06.2011, 17:26 Uhr. Einsatz-Stichwort für die Ortsfeuerwehr Gamsen ist: 'Alarm kommunaler Löschwasserförderzug'. Das bedeutet für unsere Einsatzkräfte, dass LF 10/6 und GW-L besetzt werden müssen, um gemeinsam mit dem LF 16 TS und dem SW 1000 der Ortsfeuerwehr Gifhorn den Zug zu vervollständigen.

20110621_stadtfwDer Löschwasserförderzug ist neben dem Wassertransportzug ein kommunaler Zug der Stadt Gifhorn. Diese Züge werden bei größeren Schadenlagen innerhalb des Landkreises Gifhorn angefordert. Als Führungsfahrzeug des Wasserförderzuges fungierte das Mannschaftstransportfahrzeug der Ortsfeuerwehr Gamsen.

Als Einsatzort wurde ein Waldbrand im Bereich Müden angenommen. Beide kommunalen Züge fuhren dazu einen Bereitstellungsraum in Ettenbüttel an. Parallel wurde ein Waldbrand in Wilsche gemeldet. Alle weiteren Einheiten der Stadt Gifhorn wurden alarmiert (Vollalarm Stadt) und nach Wilsche geordert, unter anderem unser Tanklöschfahrzeug, welches bis dahin noch im Feuerwehrhaus verblieb. Während ein Teil der nachrückenden Einheiten die Brandbekämpfung vornahm, wurde ein Löschzug als Reserve abgestellt, um den Brandschutz in der Stadt Gifhorn zu gewährleisten.
Da in Müden kein weiterer Einsatz erfolgen musste, wurden beide Fachzüge ebenfalls nach Wilsche gerufen.