Am 14. Januar 2014 gegen 20.40 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Kästorf und Gamsen zu einem Feuer zur Diakonie Kästorf alarmiert.

20140114 diakonieDa es sich um einen Dienstagabend handelte, fand in Gamsen Ausbildungsdienst statt, dem über 30 Kameraden folgten und entsprechend schnell ausrücken konnten. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte waren neben dem Feuer vor dem Gebäude bereits größere Flammen im Gebäudeinneren zu sehen. Einsatzleiter Uwe Reuß (stellv. Stadtbrandmeister) veranlasste die Alarmierung der gesamten Stadtfeuerwehr. Priorität war das Schützen der Nachbargebäude zu gewährleisten und den entstehenden Schaden so gering wie möglich zu halten.

Im Gebäude wurden Teile für die Kraftfahrzeugindustrie gefertigt und gelagert. Besonderes Gefahrenpotential stellten Gasbehälter dar. Ein Betreten des betroffenen Gebäudes war nicht mehr möglich. Angrenzende Hallen wurden geschützt und durch Atemschutztrupps kontrolliert. Einsatzkräfte des Rettungsdienstes (DRK) standen bereit, um im Notfall für die Feuerwehr die Sicherheit zu gewährleisten. Polizeibeamte sperrten die Straßen, um ein sicheres Arbeiten zu ermöglichen und Ermittlungen aufzunehmen.

Einsatz am Sonntagabend, 24.11.2013: Gemeldet wurde ein Gebäudebrand mitten in einem Wohngebiet.

20131124 garagenbrandBei Eintreffen der ersten Einsatzräfte waren die Flammen von der Straße aus bereits deutlich zu erkennen. Es brannte eine Garage sowie ein Holzanbau im Bereich eines Wohngebäudes. Personenschäden gab es nicht zu beklagen. Das TLF 16/25 fuhr den Ersteinsatz. Durch die vorhandenen 2400 Liter Löschwasser war ein sofortiger Einsatz möglich. Im Einsatz waren zwei Atemschutz-Trupps, die das Feuer innerhalb weniger Minuten eingrenzen und unter Kontrolle bringen konnten. Einsatzleiter Uwe Reuß (OrtsBM) veranlasste den Aufbau einer ständigen Wasserversorgung durch das LF 10/6. Um den Einsatzkräften sicheres Arbeiten zu ermöglichen, wurde die Einsatzstelle großflächig ausgeleuchtet, das ebenfalls vom LF 10/6 durchgeführt wurde. Unterstützend waren MTF (Kommunikation, Dokumentation) sowie GW-L1 (Personalzuführung, Schlauchtransport) eingesetzt.

Während des gesamtes Einsatzes stand ein Fahrzeug vom Rettungsdienst bereit, um für eventuelle Zwischenfälle beim Atemschutzeinsatz die Versorgung zu gewährleisten. Der Rettungswagen der hauptamtlichen Rettungswache wurde später durch einen RTW der SEG (Schnell-Einsatz-Gruppe) abgelöst. Dabei handelt es sich ebenfalls um freiwillige Kräfte, die bei Gebäudebränden unterstützend hinzualarmiert werden.

Um etwa 17:00 Uhr des 19. September 2013 wurden die Ortsfeuerwehren Neubokel und wilsche sowie Gifhorn alarmiert. Stichwort war 'Gebäudebrand' am Heidesee-Restaurant.

20130919 stadtfeuerwehruebungDie Lage vor Ort ergab, dass sieben Personen im verqualmten Gebäude vermisst wurden. Schnell wurde festgestellt, dass die alarmierten Kräfte für dieses Einsatzlast nicht ausreichend war und es wurde Vollalarm für die gesamte Stadtfeuerwehr ausgelöst. Von der Ortsfeuerwehr Gifhorn folgte der zweite Zug sowie die Ortsfeuerwehren Gamsen und Kästorf. Da sich das Gebäude in der Gemarkung Neubokel befindet, wurde die Einsatzleitung vom stellvertretenden Ortsbrandmeister aus Neubokel wahrgenommen, der vom städtischen Einsatzleitwagen im Bereich Kommunikation und Einsatzdokumentation unterstützt wurde.

Während die Ortsfeuerwehren Neubokel, Wilsche und Gifhorn die Personensuche im Innenbereich übernahmen, wurde von den Ortsfeuerwehren Gamsen und Kästorf die Abriegelung des Waldes vorgenommen, um eine Brandausbreitung im Außenbereich zu verhindern. Dazu mussten ca. 300m B-Leitung verlegt werden. Parallel zu den Aufbauarbeiten der Wasserversorgung wurde eine Person gefunden, die sich auf die Insel des Heidesees retten konnte. Diese musste durch die Besatzung des Gifhorner Rüstwagen mittels Boot gerettet werden.

Landkreise sind verpflichtet, für den Fall von Großschadenlagen außerhalb der eigenen Gebiete, Kreisfeuerwehrbereitschaften aufzustellen. Dabei werden Fahrzeuge aus unterschiedlichen Gebietseinheiten in Züge zusammengefasst. Die Grundschutz im eigenen Bereich wird dabei nicht gefährdet.

aktuell allgemein news1In gewissen Abständen wird die Leistungsfähigkeit der Kreisfeuerwehrbereitschaften und deren Züge überprüft. So war es auch am Samstag, den 19. Oktober 2013. Diesmal wurden die einzelnen Züge der mit unterschiedlichen Aufgaben und Einsatzszenarien konfrontiert. Die Wasserförderzüge sowie die Wassertransportzüge kamen beim Waldbrand zum Einsatz. Die Fachzüge für technische Hilfeleistung waren bei PKW- und Bauunfällen tätig. Für Gefahrgutzüge gab es ebenfalls entsprechende Aufgaben zu bewältigen: Unfälle in einem abfallverarbeitenden Betrieb sowie in einem Chemieraum einer Schule.

Aus der Ortsfeuerwehr Gamsen war das TLF 16/25 in Fachzug Wassertransport der Kreisfeuerwehrbereitschaft Gifhorn Süd im Einsatz.

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Einsatz am späten Abend des 5. August 2013: Gemeldet wurde ein Gebäudebrand im Bereich des Feriengebietes Pulschmoor. Das Pulschmoor-Gebiet befindet sich in der Gemarkung Gamsen.

20130805 campingBei Eintreffen an der Einsatzstelle waren bereits die Ortsfeuerwehren Wilsche und Neubokel vor Ort, die mit der Brandbekämpfung begonnen hatten. Aufgrund ungünstiger Ortsangaben wurden die Kräfte vorab zu einem Feuer im Bereich der Gemarkung Wilsche alarmiert. Das Gebäude stand in der Mitte eines Campingplatzes zwischen weiteren Wohnwagen, Holzhütten und Bäumen. Hier war es zunächst wichtig, die Brandausbreitung zu  verhindern. Unter Leitung des Gamsener Ortsbrandmeisters Uwe Reuß wurde die weitere Brandbekämpfung durchgeführt. Bis ca. 3:30 Uhr morgens wurden alle Brandnester gelöscht. Mehrere Atemschutztrupps wurden eingesetzt. Die Polizei hat noch in der Nacht die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Im Einsatz waren fast 80 Feuerwehrleute.

Eingesetzte Kräfte:

  • Ortsfeuerwehr Gamsen (MTF, TLF 16/25, LF 10/6, GW-L1)
  • Ortsfeuerwehr Kästorf (LF 8 TW, TLF 16/24 Tr, MTF)
  • Ortsfeuerwehr Wilsche (TSF, TLF 16/24 Tr, MTF)
  • Ortsfeuerwehr Neubokel (LF 10/6, MTF)
  • Rettungsdienst
  • Polizei (Streifenwagen sowie Brandermittler)