In der Nacht vom 14. zum 15. Februar 2014 wurde die Ortsfeuerwehr Gamsen gleich zu zwei Einsätzen alarmiert.

20140214 einsatznachtAm späten Freitagabend wurden wir zu einem Brandeinsatz in den Ortsteil Wilsche alarmiert. Dort brannte ein mit Holz umbauter Wohnwagen. Hier konnten die Kameraden der Ortsfeuerwehr Wilsche unterstützt werden. Bei Eintreffen der ersten Einheiten stand der Wohnwagen bereits in Vollbrand. Die Brandausbreitung auf weitere Wohnwagen sowie auf die Waldflächen konnte verhindert und das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht werden. Während der Nachlöscharbeiten bestätigte sich leider die Vermutung, dass sich noch eine Person im Brandobjekt befinden würde. Die Polizei nahm sofort die Ermittlungen auf.

Am frühen Samstagmorgen wurden wir erneut zu einem Brandeinsatz alarmiert. Diesmal wurde Feuer in einem Wohnhaus in Gamsen gemeldet. Während der ersten Erkundung stellte sich heraus, dass das Feuer in einem Heizungsraum ausgebrochen ist. Hier lag Wäsche auf einem Heizkessel. Ein Atemschutztrupp löschte das Feuer und brachte der verbrannte Material heraus. Mittels Drucklüfter musste ein Teil der Wohnung entraucht werden.
Die Kameraden der Ortsfeuerwehr Kästorf wurden ebenfalls mitalarmiert, da die Lage noch unklar war. Sie blieben zunächst in Bereitstellung und konnten nach kurzer Zeit die Einsatzstelle wieder verlassen.

Am 14. Januar 2014 gegen 20.40 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Kästorf und Gamsen zu einem Feuer zur Diakonie Kästorf alarmiert.

20140114 diakonieDa es sich um einen Dienstagabend handelte, fand in Gamsen Ausbildungsdienst statt, dem über 30 Kameraden folgten und entsprechend schnell ausrücken konnten. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte waren neben dem Feuer vor dem Gebäude bereits größere Flammen im Gebäudeinneren zu sehen. Einsatzleiter Uwe Reuß (stellv. Stadtbrandmeister) veranlasste die Alarmierung der gesamten Stadtfeuerwehr. Priorität war das Schützen der Nachbargebäude zu gewährleisten und den entstehenden Schaden so gering wie möglich zu halten.

Im Gebäude wurden Teile für die Kraftfahrzeugindustrie gefertigt und gelagert. Besonderes Gefahrenpotential stellten Gasbehälter dar. Ein Betreten des betroffenen Gebäudes war nicht mehr möglich. Angrenzende Hallen wurden geschützt und durch Atemschutztrupps kontrolliert. Einsatzkräfte des Rettungsdienstes (DRK) standen bereit, um im Notfall für die Feuerwehr die Sicherheit zu gewährleisten. Polizeibeamte sperrten die Straßen, um ein sicheres Arbeiten zu ermöglichen und Ermittlungen aufzunehmen.

Landkreise sind verpflichtet, für den Fall von Großschadenlagen außerhalb der eigenen Gebiete, Kreisfeuerwehrbereitschaften aufzustellen. Dabei werden Fahrzeuge aus unterschiedlichen Gebietseinheiten in Züge zusammengefasst. Die Grundschutz im eigenen Bereich wird dabei nicht gefährdet.

aktuell allgemein news1In gewissen Abständen wird die Leistungsfähigkeit der Kreisfeuerwehrbereitschaften und deren Züge überprüft. So war es auch am Samstag, den 19. Oktober 2013. Diesmal wurden die einzelnen Züge der mit unterschiedlichen Aufgaben und Einsatzszenarien konfrontiert. Die Wasserförderzüge sowie die Wassertransportzüge kamen beim Waldbrand zum Einsatz. Die Fachzüge für technische Hilfeleistung waren bei PKW- und Bauunfällen tätig. Für Gefahrgutzüge gab es ebenfalls entsprechende Aufgaben zu bewältigen: Unfälle in einem abfallverarbeitenden Betrieb sowie in einem Chemieraum einer Schule.

Aus der Ortsfeuerwehr Gamsen war das TLF 16/25 in Fachzug Wassertransport der Kreisfeuerwehrbereitschaft Gifhorn Süd im Einsatz.

Mehr zu den überörtlichen Einheiten: Hier.

Einsatz am Sonntagabend, 24.11.2013: Gemeldet wurde ein Gebäudebrand mitten in einem Wohngebiet.

20131124 garagenbrandBei Eintreffen der ersten Einsatzräfte waren die Flammen von der Straße aus bereits deutlich zu erkennen. Es brannte eine Garage sowie ein Holzanbau im Bereich eines Wohngebäudes. Personenschäden gab es nicht zu beklagen. Das TLF 16/25 fuhr den Ersteinsatz. Durch die vorhandenen 2400 Liter Löschwasser war ein sofortiger Einsatz möglich. Im Einsatz waren zwei Atemschutz-Trupps, die das Feuer innerhalb weniger Minuten eingrenzen und unter Kontrolle bringen konnten. Einsatzleiter Uwe Reuß (OrtsBM) veranlasste den Aufbau einer ständigen Wasserversorgung durch das LF 10/6. Um den Einsatzkräften sicheres Arbeiten zu ermöglichen, wurde die Einsatzstelle großflächig ausgeleuchtet, das ebenfalls vom LF 10/6 durchgeführt wurde. Unterstützend waren MTF (Kommunikation, Dokumentation) sowie GW-L1 (Personalzuführung, Schlauchtransport) eingesetzt.

Während des gesamtes Einsatzes stand ein Fahrzeug vom Rettungsdienst bereit, um für eventuelle Zwischenfälle beim Atemschutzeinsatz die Versorgung zu gewährleisten. Der Rettungswagen der hauptamtlichen Rettungswache wurde später durch einen RTW der SEG (Schnell-Einsatz-Gruppe) abgelöst. Dabei handelt es sich ebenfalls um freiwillige Kräfte, die bei Gebäudebränden unterstützend hinzualarmiert werden.

Um etwa 17:00 Uhr des 19. September 2013 wurden die Ortsfeuerwehren Neubokel und wilsche sowie Gifhorn alarmiert. Stichwort war 'Gebäudebrand' am Heidesee-Restaurant.

20130919 stadtfeuerwehruebungDie Lage vor Ort ergab, dass sieben Personen im verqualmten Gebäude vermisst wurden. Schnell wurde festgestellt, dass die alarmierten Kräfte für dieses Einsatzlast nicht ausreichend war und es wurde Vollalarm für die gesamte Stadtfeuerwehr ausgelöst. Von der Ortsfeuerwehr Gifhorn folgte der zweite Zug sowie die Ortsfeuerwehren Gamsen und Kästorf. Da sich das Gebäude in der Gemarkung Neubokel befindet, wurde die Einsatzleitung vom stellvertretenden Ortsbrandmeister aus Neubokel wahrgenommen, der vom städtischen Einsatzleitwagen im Bereich Kommunikation und Einsatzdokumentation unterstützt wurde.

Während die Ortsfeuerwehren Neubokel, Wilsche und Gifhorn die Personensuche im Innenbereich übernahmen, wurde von den Ortsfeuerwehren Gamsen und Kästorf die Abriegelung des Waldes vorgenommen, um eine Brandausbreitung im Außenbereich zu verhindern. Dazu mussten ca. 300m B-Leitung verlegt werden. Parallel zu den Aufbauarbeiten der Wasserversorgung wurde eine Person gefunden, die sich auf die Insel des Heidesees retten konnte. Diese musste durch die Besatzung des Gifhorner Rüstwagen mittels Boot gerettet werden.