Feuer am Waldrand

aktuell einsatzinfoAm 23.04.2016 wurde eine Rauchentwicklung im Bereich des Dragen (Waldgebiet im östlichen Bereich des Ortes) gemeldet. Als Ortsangabe konnte schnell die Kuhbrücke lokalisiert werden. Da bis jetzt nur eine Gruppe alarmiert war, wurde bei Eintreffen der ersten Fahrzeuge (TLF 16/25 und MTW) umgehend eine Nachalarmierung der gesamten Ortsfeuerwehr veranlasst. Bereits die Lage auf Sicht ergab, dass inzwischen ein größerer Bereich aufgeschichtetes Baum- und Strauchmaterial in Flammen stand. Die Ausbreitung mittels Löschwasser vom Fahrzeug sofort verhindert. Die nachrückenden Kräfte mit LF 10/6 und GW-L1 richteten an der Ise eine Wasserentnahmestelle ein, um eine fest Wasserversorgung zu gewährleisten. Ab jetzt konnten ausgiebige Nachlöscharbeiten stattfinden.

Ebenfalls am Einsatzort war die Polizei, um Ermittlungen zur Brandursache aufzunehmen.

Am 5. März 2016 kurz nach 11:00 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr zum Abstreuen einer Ölspur alarmiert.

aktuell einsatzinfoBei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte, die mit LF 10/6 und GW-L1 anrückten, wurde unverzüglich die Einsatzstelle gesichert und die Polizei hinzugezogen. Da es sich um eine Kreisstraße (K34, ehemals 331 o. K33/1) handelt, muss zunächst geklärt werden, ob die Feuerwehr hier tätig werden darf. Aufgrund der Gefährdung, speziell im Bereich des Kreisels, musste hier unverzüglich Ölbindemittel aufgetragen werden. Wer ein wenig achtlos oder zügig unterwegs war, wird bemerkt haben, dass die Straße doch sehr rutschig war.

Leider verzögerte sich das Aufnehmen des Ölbindemittels. Dafür wurde eine Spezialfirma geordert, die in diesem Moment bereits in anderen Bereichen eingebunden war. Die Einsatzstelle blieb abgesichert.

Gegen 16:00 Uhr war der Einsatz für die Ortsfeuerwehr beendet, dass Fahrzeuge und Geräte noch kurz gereinigt werden konnten.

Am Abend des 20. Januar 2016 bekämpften die Feuerwehren der Stadt Gifhorn ein Feuer im ehemaligen Klinikum in der Bergstraße.

20160120 klinikumDa sich die unklare Rauchentwicklung als Feuer herausstellte, wurde zunächst die zuständige Ortsfeuerwehr Gifhorn tätig. Zu späterem Zeitpunkt wurde die Ortsfeuerwehr Gamsen nachalarmiert, um den massiven Atemschutzeinsatz zu unterstützen. Durch die Fortentwicklung des Brandes in Wände und Decken gestalteten sich die Löscharbeiten durchaus schwierig.

Im Laufe des Einsatzes mussten alle weiteren Feuerwehren der Stadt Gifhorn nachgefordert werden und ein Einsatzabschnitt für den Bereitstellungsraum wurde eingerichtet. Die Einsatzkräfte aus Kästorf, Wilsche und Neubokel wurden zunächst im Bereitstellungsraum auf dem ehemaligen Besucherparkplatz gesammelt. Hier wurde auch eine Stadtreserve gebildet, die bereit stand, um eventuelle Zweiteinsätze zu übernehmen. Vom Bereitstellungsraum aus aus wurden weitere Atemschutztrupps abgerufen, um die Löscharbeiten zu unterstützen.

Feuermeldungen in den vielen Campingplatzgebieten sind nicht zu unterschätzen.

20160124 feuer campingplatzDas bekamen die Einsatzkräfte in der Nacht zum 24. Januar 2016 zu spüren. Gegen 3:20 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Gamsen und Wilsche zu einem Brand auf einem Campingplatz am Erikasee (Gamsener Gemarkung) alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Kräfte aus Wilsche standen bereits die ersten Objekte in Vollbrand. Die Bewohner eines benachbarten Gebäudes konnten von der Feuerwehr noch geweckt werden, damit sie sich in Sicherheit bringen konnten. Die Hauptaufgabe bestand zunächst darin, die benachbarten Gebäude zu schützen. In diesem Moment wurde noch ein Bewohner vermisst. Die in Vollbrand stehenden Gebäude konnten nicht mehr betreten werden, um diese Person zu suchen.

Einsatzleiter Uwe Reuß (OrtsBM Gamsen) ließ umgehend die Ortsfeuerwehr Neubokel nachalarmieren, um die Löscharbeiten, speziell den umfangreichen Atemschutzeinsatz, zu unterstützen. Da das Hydrantennetz in diesem Gebiet sehr dünn ist, wurde das Löschwasser aus dem Erikasee und aus Löschwasserbrunnen entnommen. An den Gebäuden gelagerte Gasflaschen und Lackdosen sorgten für besondere Vorsicht. Während bei zwei Gasflaschen die Sicherheitsventile funktionierten, kam es oft bei Lackdosen zu kleineren Explosionen.

Die jährliche Übung der gesamten Stadtfeuerwehr fand in diesem Jahr am 25. November 2015 in Kästorf statt.

aktuell einsatzinfoÜbungsort war eine KFZ-Werkstatt der Diakonischen Heime. Es war schon fast ungewöhnlich, nicht mit den Stichworten "angebranntes Essen" oder "eingeschlagener Handdruckmelder" konfrontiert zu werden, sondern hier auch aktiv werden zu müssen.

Es wurde ein Feuer im Werkstattbereich angenommen. Dabei wurden Personen vermisst. Der Erstangriff wurde durch die Ortsfeuerwehr Kästorf gefahren. Einige Mitarbeiten konnten sich auf ein Dach retten. Weiterhin liefen gefährliche Flüssigkeiten aus. Dabei wurde der Gefahrgutzug der Ortsfeuerwehr Gifhorn aktiv.

Die Gamsener Kräfte wurden im Einsatzabschnitt Nord tätig. Dabei mussten vier Personen vom Dach gerettet werden. Später wurde der Innenangriff unter Atemschutz unterstützt. Da das LF10/6 fast ausschließlich (außer Maschinist und Gruppenführer) von Truppmännern besetzt war, war diese Übung gerade für diese Kameraden eine sehr gute Vorbereitung auf spätere Aufgaben im Einsatzwesen.