Am 25. September 2019 kam es im Bereich der Platendorfer Straße zu einem Verkehrsunfall.

aktuell einsatzinfo1Dabei kam ein PKW von der Straße ab und wurde schließlich im Graben zum Stillstand gebracht. Der verletzte Fahrer konnte sich nicht aus eigener Kraft aus seinem Fahrzeug und musste von der Feuerwehr befreit werden. Alarmiert wurden die Ortsfeuerwehren Gamsen und Gifhorn. Die zuerst eintreffenden Einsatzkräfte um Einsatzleiter und Ortsbrandmeister Uwe Reuß konnten die Lage erkunden und die ersten Maßnahmen vorbereiten. Die Befreiung der Person konnte von den Kräften der nachrückenden Ortsfeuerwehr Gifhorn mittels Rettungssatz durchgeführt werden.

Ebenfalls am Einsatzort war der Rettungsdienst, der die Erstversorgung übernahm. Aufgrund der räumlichen Nähe ist dieser stets sehr schnell vor Ort.

Am 16.09.2019 gegen 17:30 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Gamsen und Kästorf zu einem Gebäudebrand mit Menschengefährdung alarmiert.

Einsatzübung VolksbankBei Eintreffen am Einsatzort wurden den Einsatzkräften bald klar, dass es sich um eine Übung handelte. Dennoch wurde das Szenario zügig abgearbeitet. Angenommen war, dass bei Abbrucharbeiten im ehemaligen Volksbank-Gebäude ein Feuer verursacht wurde und sich noch vier Mitarbeiter des Unternehmens im Gebäude befanden.

Einsatzleiter Matthias Kretschmar (stellv. OrtsBM Gamsen) setzte die Ortsfeuerwehr Gamsen im rückwärtigen Bereich ein, um hier die Menschenrettung und anschließende Brandbekämpfung im Erdgeschoss zu übernehmen. Dazu musste ein Fenster gewaltsam geöffnet werden. Die fast zeitgleich eintreffenden Kameraden der Ortsfeuerwehr Kästorf erhielten den Auftrag, die Personen aus dem angrenzenden Wohngebäude mittels Steckleiter zu retten. Bei den Rettungs- und Brandbekämpfungsarbeiten kamen u.a. Wärmebildkamera und Drucklüfter zum Einsatz.

Wähend der letzten Unwetter blieb Gamsen oft verschont. Am Abend des 2. August 2019 wurde aber auch dieser Ort von Starkregen heimgesucht.

aktuell einsatzinfo1Starke Regenfälle sorgten dafür, dass die Regenkanäle der Lage nicht mehr gerecht werden konnten. An diesem Abend wurden von der Feuerwehr insgesamt 15 Einsatzstellen abgearbeitet. Dabei kamen Tauchpumpen und ein Nasssauger zum Einsatz. Bis zu einer gewissen Wasserhöhe können die Pumpen der Feuerwehr vollgelaufene Keller befreien. Das schafft den Anwohnern große Erleichterung, um selbst lediglich die Nacharbeit durchzuführen.

Als sich während der ersten Einsatzphase herausstellte, dass sich die Anzahl der Einsatzstellen erhöhen wird, wurde im Gamsener Feuerwehrhaus eine Koordinationsstelle eingerichtet, von der aus die einzelnen Fahrzeuge den gemeldeten Einsatzstellen zugeordnet werden konnten. Der Einsatzleiter nahm vorab Kontakt zu den Anwohnern auf, um entsprechende Prioritäten zu schaffen.

Im Bereich des Erholungsgebietes rund um den Erikasee (Gamsen) kam es in der Nacht zum 21. August 2019 wieder zu einem Feuer.

EinsatzDiesmal ist ein Wohnwagen Opfer der Flammen geworden. Gemeinsam mit den Einsatzkräften aus Wilsche und Neubokel konnte das Feuer schnell eingegrenzt und schließlich gelöscht werden. Der Feuerschein war schon auf der Anfahrt aus dem Gamsener Ortsgebiet zu erkennen. Allerdings konnte man die Einsatzstelle noch nicht genau lokalisieren. Aufgrund der örtlichen Nähe nehmen im Regelfall die Wilscher Einsatzkräfte die ersten Maßnahmen vor und informieren die nachrückenden Feuerwehren. Eingesetzt wurden drei Atemschutztrupps der beteiligten Ortsfeuerwehren.

Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigten, dass es hier notwendig ist, die Einsatzstellen von zwei Seiten zu befahren, damit sich die Einsatzfahrzeuge nicht gegenseitig blockieren und der Löscheinsatz von mehreren Seiten einfacher möglich ist. Die Campingplätze gehören zu einem Teil der Ortschaft Gamsen und zu einem anderen Teil zur Ortschaft Wilsche. Hier werden die Feuer stets gemeinsam bekämpft und die Ortsfeuerwehr Neubokel ist hier eine wertvolle Unterstützung.

Am Nachmittag des 16. Juli 2019 wurden die Ortsfeuerwehren Gamsen und Kästorf zur Gamsener Wilhelm-Busch-Schule alarmiert.

EinsatzBei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte waren bereits Mitarbeiter der Stadt Gifhorn anwesend. Die Stadt Gifhorn tritt als Eigentümerin sowie Trägerin auf. So wurden gleich offene Eingangstüren für die Feuerwehr geschaffen. Da das gesamte Erdgeschoss des alten Schulgebäudes war mit leichtem Rauch durchzogen, welcher sich durch die Zwischendecken bewegte. Einsatzleiter Torsten Günther ließ vom ersten Löschfahrzeug (TLF 16/25) vorsichtshalber eine Leitung vornehmen und einen Atemschutztrupp zur Erkundung ins Gebäude schicken. Die kurz darauf eintreffende Ortsfeuerwehr Kästorf wurde durch einen Nebeneingang zur Erkundung eingesetzt. Bei der Suche nach der Quelle der Verrauchung wurden die Wärmebildkameras beider Ortsfeuerwehren eingsetzt.

Schließllich wurde festgestellt, dass defekter Wasserboiler als Ursache erkannt wurde. Das Gebäude konnte mittels Drucklüfter entraucht und anschließend an die Stadt Gifhorn übergeben werden.