In der Nacht vom 20. zum 21. Oktober 2018 brannte wieder ein Wohnwagen im Bereich der Campingplätze.

20181020 einsatz campingNach einigen Wochen Ruhe kam es wieder zu einem Wohnwagenbrand im Bereich der Campingplätze am Erikasee. Diesmal war es ein Campingplatz in Gamsener Gemarkung. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte aus Wilsche und Neubokel stand der Wohnwagen bereits in Vollbrand. Eine Ausbreitung konnte schnell verhindert werden. Die zeitnah eintreffenden Kameraden aus Gamsen unterstützten dann die Brandbekämpfung unter Atemschutz.

Lobend zu erwähnen sind die Anwohner, die die Feuerwehrfahrzeuge zum Einsatzort eingewiesen haben. Aufgrund der unübersichtlichen Zuwegungen ist es teilweise schwierig, den Einsatzort schnell zu erreichen. Diesmal standen an allen Einfahrten Personen. Glücklicherweise stand der Wohnwagen leer und es wurde niemand verletzt.

Pünktlich mit Beginn des regulären Dienstes der Kinderfeuerwehr am 11. September 2018 wurde die Ortsfeuerwehr Gamsen alarmiert.

aktuell einsatzinfo1Stichwort war ein brenndes Möbellager in den Diakonischen Heimen in Kästorf. Natürlich werden in solchen Fällen die Kinder nicht allein gelassen. Es bleiben immer ausreichend Betreuungskräfte im Feuerwehrhaus.

Vor Ort konnte den Kameraden aus Kästorf zeitnah Unterstützung angeboten werden. Die Möglichkeiten, das Feuer zu löschen, waren sehr begrenzt. Das austretende Gas und das Feuer im Deckenbereich verursachten einen schwierigen Löscheinsatz. Mit Abstellen des Gasanschlusses und mit dem Öffnen der Decke im Innen- und Außenbereich konnten die Brandnester gefunden werden. Das Löschergebnis wurde während und nach den Brandbekämpfungstätigkeiten mittels Wärmebildkamera kontrolliert.

In den Nachmittagsstunden des 11. August 2018 kam es bei der Firma Butting in Knesebeck (Stadt Wittingen) zu einem Großfeuer.

aktuell einsatzinfo1Die großflächige Alarmierung betraf auch die Ortsfeuerwehr Gamsen. Im Rahmen des Gefahrgutzuges der Ortsfeuerwehr Gifhorn fuhr eine Gruppe zum Einsatzort, um dort Unterstützung zu leisten. Gemeinsam mit Kräften aus Kästorf und Neubokel wurde der Zug personell unterstützt. Das Personal, das nicht in das Einsatzgeschehen in Knesebeck eingebunden war, blieb im Gifhorner Stadtgebiet in Bereitschaft, um den Brandschutz in der gesamten Stadt zu gewährleisten.

Einsatz am Montagabend, den 3. September 2018: Kellerbrand

aktuell einsatzinfo1Mit dem Stichwort 'Kellerbrand' wurde die Ortsfeuerwehr Gamsen in den Roggenweg gerufen. Vorgefunden wurde ein verrauchter Keller. Durch die Löschversuche der Anwohner konnte der Brand bereits eingedämmt werden. Der erste Atemschutztrupp der Feuerwehr rüstete sich bereits während der Anfahrt aus und konnte demnach unverzüglich durch den Gruppenführer im Keller eingesetzt werden.

Es wurde eine heiße Herdplatte vorgefunden, auf der Material gelagert war. Weiteres brennbares Material wurde dem Trupp entfernt. Danach wurde der Kellerraum mit der Wärmebildkamera kontrolliert und das Gebäude mittels zweier Drucklüfter belüftet.

Im Ersteinsatz war das TLF 16/25 mit einer Staffel, während vom LF 10/6 weitere Atemschutztrupps bereit standen, im Falle einer größeren Lage eingreifen zu können.

Die letzten Wochen brachten ungewöhnlich viele Einsätze im Bereich der Campingplätze in Gamsen und Wilsche mit sich.

20180811 lkw kruemmewegAm Samstag, 11. August 2018 wurden die Feuerwehren um kurz nach 2:00 Uhr erneut in diesen Bereich alarmiert. Diesmal brannte allerdings kein Wohnwagen, sondern ein auf dem Krümmeweg abgestellter LKW. Das Eindämmen der Brandausbreitung stand zunächst im Vordergrund. Die Brandbekämpfung des in Vollbrand stehenden LKW wurde zunächst mit Wasser, später mit Schaum vorgenommen. Der Erstangriff wurde durch die Kameraden der Ortsfeuerwehr Wilsche durchgeführt, die dann zeitnah vom TLF 16/25 aus Gamsen unterstützt wurde. Da sich der Brandort innerhalb der Gamsener Gemarkung befand, auch wenn es nur wenige Meter waren, wurde die Leitung an den stellvertretenden Ortsbrandmeister aus Gamsen übergeben. Gemeinsam mit den Einsatzkräften aus Neubokel wurde das Feuer schließlich gelöscht.

Aufgrund der austretenden Schadstoffe (Kraftstoffe), wurde die Untere Wasserbehörde des Landkreises Gifhorn verständigt. Um das Austreten weiterer Schadstoffe zu verhindern, wurde eine Gefahrguteinheit der Ortsfeuerwehr Gifhorn hinzualarmiert, um die defekten Kraftstoffbehälter abzupumpen.