In den frühen Abendstunden des 8. Februar 2019 wurden die Ortsfeuerwehren Gamsen und Kästorf zu einem Gebäudebrand mit Menschengefährdung in den Gamsener Kurlandweg alarmiert.

aktuell einsatzinfo1Bei Eintreffen der ersten Einsatzfahrzeuge war zunächst wenig von der Gefahr zu erkennen, da Fenster und Türen des Gebäudes verschlossen waren. Die erste Information war, dass sich noch eine Person im Gebäude befinden solle. Vom ersteintreffenden Löschfahrzeug (TLF 16/25 aus Gamsen) wurde unverzüglich ein Atemschutztrupp in das Gebäude geschickt, um die Personensuche aufzunehmen. Die verletzte Person konnte schnell gefunden und dem Rettungsdienst an der Haustür übergeben werden. Während der Gesamteinsatz durch den Gamsener Ortsbrandmeister Uwe Reuß geleitet wurde, wurde der erste Innenangriff durch den Gruppenführer des TLF 16/25 koordiniert.

Während der Atemschutz-Sicherheitstrupp der Ortsfeuerwehr Gamsen weiterhin in Bereitschaft stand, wurde ein weiterer Trupp der Ortsfeuerwehr Kästorf zur Unterstützung eingesetzt. Gemeinsam wurden Abluftöffnungen geschaffen, um den Einsatz eines Drucklüfters vorzubereiten. Nachdem die Trupps im Innenangriff wieder weitgehend freie Sicht hatten, konnten die übrigen Brandnester mit wenig Wassereinsatz gelöscht werden.

Einsatz am Abend des 4. November 2018.

aktuell einsatzinfo1In den Abendstunden wurden die Ortsfeuerwehren Gamsen und Gifhorn zu einem Verkehrsunfall auf der Kreisstraße zwischen Gamsen und Wilsche gerufen. Da hier von einer eingeklemmten Person ausgegangen wurde, rückte zeitgleich die Ortsfeuerwehr Gifhorn aus, die über entsprechende Ausstattung verfügt (Rüstsatz mit Zubehör). Als erster Helfer vor Ort war der hauptamtliche Rettungsdienst. Von der Ortsfeuerwehr Gamsen, die als nächstes eintraf, wurde  die Einsatzstelle ausgeleuchtet, um sicheres Arbeiten zu gewährleisten. Zusätzlich wurde der Brandschutz sichergestellt. Parallel dazu konnte festgestellt werden, dass die eingeschlossene Person nicht eingeklemmt war, wie zunächst vermutet wurde und diese ohne weitere technische Hilfsmittel befreit werden konnte. Dadurch war der Einsatz der kurz darauf eintreffenden Ortsfeuerwehr Gifhorn nicht mehr erforderlich.

Pünktlich mit Beginn des regulären Dienstes der Kinderfeuerwehr am 11. September 2018 wurde die Ortsfeuerwehr Gamsen alarmiert.

aktuell einsatzinfo1Stichwort war ein brenndes Möbellager in den Diakonischen Heimen in Kästorf. Natürlich werden in solchen Fällen die Kinder nicht allein gelassen. Es bleiben immer ausreichend Betreuungskräfte im Feuerwehrhaus.

Vor Ort konnte den Kameraden aus Kästorf zeitnah Unterstützung angeboten werden. Die Möglichkeiten, das Feuer zu löschen, waren sehr begrenzt. Das austretende Gas und das Feuer im Deckenbereich verursachten einen schwierigen Löscheinsatz. Mit Abstellen des Gasanschlusses und mit dem Öffnen der Decke im Innen- und Außenbereich konnten die Brandnester gefunden werden. Das Löschergebnis wurde während und nach den Brandbekämpfungstätigkeiten mittels Wärmebildkamera kontrolliert.

In der Nacht vom 20. zum 21. Oktober 2018 brannte wieder ein Wohnwagen im Bereich der Campingplätze.

20181020 einsatz campingNach einigen Wochen Ruhe kam es wieder zu einem Wohnwagenbrand im Bereich der Campingplätze am Erikasee. Diesmal war es ein Campingplatz in Gamsener Gemarkung. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte aus Wilsche und Neubokel stand der Wohnwagen bereits in Vollbrand. Eine Ausbreitung konnte schnell verhindert werden. Die zeitnah eintreffenden Kameraden aus Gamsen unterstützten dann die Brandbekämpfung unter Atemschutz.

Lobend zu erwähnen sind die Anwohner, die die Feuerwehrfahrzeuge zum Einsatzort eingewiesen haben. Aufgrund der unübersichtlichen Zuwegungen ist es teilweise schwierig, den Einsatzort schnell zu erreichen. Diesmal standen an allen Einfahrten Personen. Glücklicherweise stand der Wohnwagen leer und es wurde niemand verletzt.

Einsatz am Montagabend, den 3. September 2018: Kellerbrand

aktuell einsatzinfo1Mit dem Stichwort 'Kellerbrand' wurde die Ortsfeuerwehr Gamsen in den Roggenweg gerufen. Vorgefunden wurde ein verrauchter Keller. Durch die Löschversuche der Anwohner konnte der Brand bereits eingedämmt werden. Der erste Atemschutztrupp der Feuerwehr rüstete sich bereits während der Anfahrt aus und konnte demnach unverzüglich durch den Gruppenführer im Keller eingesetzt werden.

Es wurde eine heiße Herdplatte vorgefunden, auf der Material gelagert war. Weiteres brennbares Material wurde dem Trupp entfernt. Danach wurde der Kellerraum mit der Wärmebildkamera kontrolliert und das Gebäude mittels zweier Drucklüfter belüftet.

Im Ersteinsatz war das TLF 16/25 mit einer Staffel, während vom LF 10/6 weitere Atemschutztrupps bereit standen, im Falle einer größeren Lage eingreifen zu können.